Mittwoch, 31. Oktober 2007

Tag 8, Monterrey


Der Flug von Merida nach Mexico City hatte Verspätung weswegen ich gleich meinen Anschlussflug nach Monterrey versäumt habe.
Einen Sitzplatz im nächsten Flieger zu bekommen ging überraschend reibungslos aber mit dem Gepäck war das eine sehr mühsame Geschichte.

Der Typ hat’s von selbst einfach nicht auf die Reihe gebracht bei der Gepäckstelle anzurufen und meine Tasche in den nächsten Flieger laden zu lassen bzw. hat niemand abgehoben.
Nachdem ich ihm das 5te mal innerhalb eineinhalb Stunden aufgesucht und erinnert habe hat es geklappt, oh Wunder!

Monterrey selbst ist, wie es mir erzählt wurde, eine von Industrie Parks dominierte Stadt.
Künstlerisch winden sich div. Autobahnen von einem riesigen Fabrikgelände zum Nächsten und das ohne sich dabei zu verknoten.
Das Hotel liegt im Zentrum in welchem es, soweit ich bis jetzt gesehen habe, noch ein paar alte Häuser gibt ansonsten wird alles niedergerissen und durch Hochhäuser ersetzt.

Die Truppe am Flughafen erinnert mich bisschen an die Post, sind alle etwas vermodert und es würde mich nicht wundern wenn sich irgendwo ein Tabernakel mit einem Flascherl Agavensaft statt Scharlachberg versteckt.
Kenntnis über ihr System und wie man es am Besten mit dem neuen zusammenschaltet haben sie auch nicht all zu viel, so gibt es Wochen alte Fehlermeldungen die keiner quittiert hat, bzw. wird mehrmals täglich mit Merida telefoniert was denn noch zu machen sei.
Einer der Companeros hat mich heute ins Hotel geführt und ich war echt erstaunt dass der Wagen die 30 Minuten Fahrzeit durchgehalten hat.
Columbos alter Peugeot ist dagegen ein Neuwagen und in dem Wirr Warr an Zeitungen uns sonstigen Unrat im Inneren findet sich sicher noch ein Artikel über das J.F. Kennedy Attentat.

Im Hotel „Fitnesscenter“ gibt’s wenigstens ein brauchbares Laufband, so kann ich abends und vorm Frühstück was gegen den Tortilla Wanst unternehmen.

Mal von den Aliens die hier rumlaufen abgesehen schauts nicht besonders spannend aus, man wird sehen was das Wochenende bringt.

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

seas professore,

bin wieder im ö lande (war ja in germanien, beruflich, eh klar), daher erst heute zum lesen gekommen.

wie immer stilistisch einwandfrei, auch wenn mir die berichte über die örtliche esskultur ein bißchen ausbaufähig erscheinen. drückt der tortilla-wanst schon aufs schreibzentrum? ;o)

wie dem auch sei, viel spass heute, ist ja halloween, das wird wohl in der tittytwisterbar gefeiert, hehe.

dere Z

Anonym hat gesagt…

Dere Prof.,

und wie sind's die aliens schaut echt komisch aus die figur.
was sgast der z war "geschäflich" in germania na hoffentlich hats auch was bracht ! hihi
sonst gibt es nichts neues alles beim alten und in ordung wünsch dir noch was viel spass beim hallo wien feiern wenn es das in mex überhaupt gibt.
gruss
toleranz

professor hat gesagt…

hehe, beruflich, na sicher:-))
bist eh wieder mit dem "beischlafkoffer" unterwegs gewesen?

na hoffentlich hat es sich gelohnt, so geschäftsreisen können ja fürchterlich anstrengend sein!

die figur war lebendig, ein paar viecha aus der sesamstarße sind auch herum gelaufen und heute früh hat mir ein vergoldeter cowboy "super-dollar" banknoten in die hand gedrückt.

hallo-wien wird hier glaube ich ziemlich sicher praktiziert. werde mich am abend mit der kamera auf die pirsch begeben um merkwürdige gestalten abzulichten.